PDF als Druckdatei: Was muss enthalten sein?

Nahaufnahme eines Schreibtischs mit druckfertigen Bögen, Schnittmarken, Beschnittzugabe, CMYK-Farbskala und Farbfächer
Druckbogen mit Schnittmarken, Beschnittzugabe und Farbkontrollstreifen zeigt zentrale Elemente, die für eine druckfertige PDF relevant sind

PDF als Druckdatei: Was muss enthalten sein?

Wir helfen dir dabei, Schürzen sauber und professionell zu veredeln – für Teams (B2B) genauso wie für Einzelstücke (B2C). Du bekommst klare Empfehlungen zur passenden Umsetzung und eine verbindliche Freigabe, bevor die Produktion startet.

Schürzen sind mehr als nur Arbeitskleidung: Sie prägen deinen Markenauftritt, das Teamgefühl und können persönlichen Stil ausdrücken. Ob für die Küche, den Servicebereich, Events oder als Geschenk – eine fachgerecht veredelte Schürze macht den Unterschied. Jede Anforderung ist anders; deshalb passen wir unsere Empfehlungen an dein konkretes Projekt an.

Warum PDF oft ideal ist

PDF ist beim Druck die verlässlichste Dateiform: Es bewahrt Layout, Schriften und Vektoren und lässt sich eindeutig druckfertig exportieren. Die wichtigsten Vorteile:

  • Layouttreue: PDFs erhalten Positionierung, Schrifttypen und Abstände exakt so, wie du sie angelegt hast.
  • Einbettung von Schriften: Eingebettete Fonts verhindern Ersatzschriften, die das Layout verändern. Alternativ kannst du Schriften in Pfade umwandeln.
  • Farbmanagement: PDFs ermöglichen das Einbetten von ICC-Profilen und die korrekte Ablieferung als CMYK oder mit Pantone-Angaben.
  • Vektor- und Rasterdaten: Logos und Illustrationen bleiben scharf, wenn sie als Vektoren angelegt sind; Fotos müssen dagegen ausreichend hohe Auflösung haben.
  • Standards für die Druckindustrie: Formate wie PDF/X-1a oder PDF/X-4 garantieren, dass die Druckerei die Datei sicher verarbeiten kann.

Praktische Hinweise:

  • Kläre mit deiner Druckerei, welchen PDF-Standard sie bevorzugt (PDF/X-1a vs. PDF/X-4).
  • Wenn du Transparenzen verwendest: Entweder PDF/X-4 (unterstützt Transparenz) verwenden oder im Vorfeld Transparenzen abflachen.
  • Sende eine Proof-Datei zur Freigabe, damit Farben und Positionen vor der Produktion geprüft werden.

Typische Stolpersteine: Schriften, Ebenen, Export

Damit die Produktion reibungslos läuft, achte auf folgende Punkte:

  • Schriften: Betten alle verwendeten Schriften ein oder wandle Texte in Pfade/Umrisse um. Achte auf Schriftlizenzen.
  • Ebenen: Entferne nicht benötigte Ebenen, Hilfslinien und versteckte Objekte. Arbeite idealerweise in einer Dateisebene für die Produktion.
  • Export: Exportiere in der richtigen Auflösung und dem passenden PDF-Standard; setze Beschnitt und Schnittmarken.
  • Transparenz & Effekte: Schein-/Weichzeichner, Verläufe oder Ebeneneffekte können beim Druck zu unerwarteten Ergebnissen führen. Bei Unsicherheit Transparenzen abflachen oder Rücksprache mit der Druckerei halten.
  • Strichstärken: Sehr feine Linien können im Druck verloren gehen; vermeide Haarlinien unter 0,25 pt bei Offsetdruck bzw. passe sie an das Verfahren an.
  • Farbmodus: Stelle alle Bilder und Grafiken in CMYK (für klassischen Druck) ein oder gib Pantone-Werte an, wenn eine exakte Farbtreue wichtig ist.

Checkliste: Was muss in der Druck-PDF enthalten sein (mindestens)

  • PDF-Standard (Empfehlung): PDF/X-1a oder PDF/X-4 (je nach Druckerei)
  • Farbmodus: CMYK bei Druckdaten; Pantone-Angaben bei Bedarf; ICC-Profil eingebettet
  • Auflösung: Rasterbilder mindestens 300 dpi in der finalen Größe (keine hochskalierten Bilder)
  • Schriften: eingebettet oder in Pfade umgewandelt
  • Beschnitt (Anschnitt): 3–5 mm, Grafiken über den Beschnitt hinausziehen
  • Schnittmarken: vorhanden und korrekt positioniert
  • Sicherheitsabstand (Safe Area): Wichtige Elemente mindestens 3–5 mm vom Schnitt entfernt platzieren
  • Transparenzen: falls vorhanden, auf kompatiblen PDF-Standard achten oder abflachen
  • Dateigröße: komprimiert, aber ohne sichtbaren Qualitätsverlust; große Bilder ggf. optimieren
  • Dateiname: eindeutig (z. B. projektname_schuerze_final_print.pdf)
  • Proof/Freigabe: PDF zur Kontrolle und schriftliche Freigabe vor Produktion

Tipps für Veredelung und Stick/Print-spezifische Hinweise

  • Für Stickerei: Liefere idealerweise eine vektorbasierte Datei (AI, EPS, PDF) in 1:1 mit klaren Flächen; sehr feine Details vermeiden. Texte in Pfade umwandeln; dünne Linien und feine Serifen können beim Sticken verloren gehen. Nenne gewünschte Stickgröße.
  • Für Sublimation/Transferdruck: Achte auf Farbmodus und Auflösung; überdecke weiße Flächen bei dunklem Stoff mit geeigneten Trägern/Weißdruck.
  • Skalierung: Arbeite in der tatsächlichen Druckgröße (1:1), damit Auflösung und Details stimmen.

Weiterführende Links

  • Schriften in Pfade umwandeln: Warum das wichtig ist
  • RGB vs. CMYK: Farben richtig verstehen

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Wenn du ein Angebot möchtest, sende uns bitte: die gewünschte Veredelungsart (Druck/Stick), die Anzahl, ein druckfertiges PDF (oder alle Quelldateien), gewünschte Produktionsfrist und ggf. Farb-/Pantone-Vorgaben. Wir prüfen die Datei, geben eine verbindliche Freigabe und erstellen ein Angebot.

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