Auflösung (DPI) verstehen: so wird dein Motiv scharf

Makroaufnahme eines scharf gedruckten Fotos auf glänzendem Papier mit Lupe am Rand und natürlichem Lichteinfall, sauberer Hintergrund
Nahaufnahme von Druckdetails mit Lupe auf einem sauberen Tisch, die anschaulich zeigt, wie die richtige Auflösung die Schärfe und Druckqualität verbessert

Auflösung (DPI) verstehen: So wird dein Motiv scharf

Wir helfen dir dabei, Schürzen sauber und professionell zu veredeln – für Teams (B2B) genauso wie für Einzelstücke (B2C). Du bekommst von uns klare Empfehlungen zur passenden Umsetzung, eine technische Prüfung deiner Druckdaten und eine Freigabe, bevor produziert wird. Unsere Beratung ist praxisnah: wir erklären DPI verständlich, ohne unnötigen Mathe‑Frust, und geben Regeln, mit denen du scharfe Drucke erhältst.

Warum Schürzen mehr sind als Arbeitskleidung

Schürzen sind Teil deines Markenauftritts, deines Teams und deines persönlichen Stils. Ob in der Küche, im Service, bei Events oder als Geschenk: eine sauber veredelte Schürze macht den Unterschied. Jedes Projekt hat andere Anforderungen — wir passen unsere Empfehlungen an Material, Einsatzbereich und Betrachtungsabstand an, damit das Motiv am Ende so wirkt, wie du es dir vorstellst.

Was bedeutet DPI in der Praxis?

DPI (Dots Per Inch) beschreibt die Auflösung eines Bildes in Punkten pro Zoll. Für die Druckvorstufe ist wichtig: DPI allein ist nicht alles — entscheidend ist die Kombination aus Pixelmaßen und gewünschter Druckgröße. Ein Bild mit 3000 × 3000 Pixeln liefert bei 300 DPI eine Druckgröße von 25,4 × 25,4 cm (10 × 10 Zoll). Sinkt die DPI-Zahl, wächst die mögliche Druckfläche, zugleich nimmt die Schärfe ab.

Praktische Richtwerte

  • Textildruck (DTG, DTF, Sublimation): 300 DPI bei der finalen Druckgröße für scharfe, detailreiche Motive (z. B. Logos, Fotos, feine Schriften).
  • Große Flächen / Banner, aus Distanz betrachtet: 150–200 DPI sind oft ausreichend.
  • Vektoren (SVG, EPS, PDF): ideal für Logos und Schriftzüge — unabhängig von DPI, immer skalierbar ohne Qualitätsverlust.
  • Stickerei: Stickereien arbeiten nicht mit DPI. Hier zählt die Steppdichte (Stiche pro cm/inch) und die Komplexität des Designs. Feine Details und sehr kleine Schriften müssen beim Besticken vereinfacht werden.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

  • Zu kleine Pixelbilder hochskalieren: Vermeide Upscaling — das führt zu unscharfen Ergebnissen. Lösung: Bild in der benötigten Größe neu exportieren oder als Vektor anlegen.
  • Niedrige Auflösung bei Nahansicht: Für Motive, die aus kurzer Distanz betrachtet werden (z. B. Brustlogo), immer 300 DPI anstreben.
  • Falsches Dateiformat: Für Fotos PNG/JPEG in hoher Qualität, für Logos nach Möglichkeit Vektorformate (SVG, EPS, PDF).
  • Ungeeignete Farbräume: Druckereien arbeiten oft mit CMYK; viele digitale Textildruckverfahren können jedoch RGB akzeptieren und konvertieren. Kläre das mit uns und sende nach Möglichkeit ein Farbprofil oder ein CMYK‑Proof.
  • Feine Linien und sehr kleine Schriften bei Stickerei: Linien unter ~0,5 mm und Schriften unter ~6–8 mm Höhe sind oft nicht umsetzbar. Design vereinfachen oder als Druck statt Stick wählen.

Konkrete Dateivorgaben (Checkliste)

  • Dateigröße: Exportiere dein Motiv in der finalen Druckgröße bei 300 DPI (sofern Nahansicht).
  • Format: Logo idealerweise als Vektor (SVG/EPS/PDF). Fotos als PNG (verlustfrei) oder JPEG in höchster Qualität.
  • Farbmodus: Rückfrage zur Produktion, sonst CMYK für Druck; RGB ist für viele digitale Verfahren akzeptabel, aber Farben können abweichen.
  • Transparenz: PNG mit transparentem Hintergrund bei Druckverfahren, die Transparenz unterstützen.
  • Schriften: in Pfade umwandeln (Vektoren) oder in der Datei einbetten.
  • Beschnitt & Sicherheitsabstand: Falls das Motiv randabfallend sein soll, Beschnittzugabe beachten; wichtige Elemente nicht zu nah am Rand platzieren.
  • Dateibenennung: Übersichtlich und projektbezogen (z. B. Firma_Logo_300dpi.png).
  • Prüfung: Motiv in 100 % der Druckgröße ansehen — so siehst du tatsächliche Schärfe und Proportionen.

Empfehlungen nach Einsatzbereich

  • Gastronomie / Küche: robuste Druckverfahren wählen (z. B. Transfer oder Bestickung), kontraststarke Motive, einfach zu reinigen. Bei Bestickung Logos vereinfachen, damit Details nicht verloren gehen.
  • Café / Service: Mittlere Detailstufen funktionieren gut; für häufiges Waschen langlebige Farben und Nähtechnik beachten.
  • Events / Promotion: Großflächige Drucke können mit 150–200 DPI auskommen, wenn das Motiv aus Distanz wirkt.
  • Privat / Geschenke: Für Fotodrucke immer 300 DPI und gute Farbverwaltung.

Weiterführende Links

  • Druckdaten & Design: Dateien, Farben, Lesbarkeit
  • PNG / JPEG: Wann reichen Pixeldateien aus?

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