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Titel
Schriften in Pfade umwandeln – warum das wichtig ist
Einleitung
Wir helfen dir, Schürzen sauber und professionell zu veredeln – für Teams (B2B) genauso wie für Einzelstücke (B2C). Du bekommst klare Empfehlungen zur passenden Umsetzung und eine Produktionsfreigabe, bevor etwas in Auftrag gegeben wird. Schürzen sind mehr als nur Arbeitskleidung: Sie prägen deinen Markenauftritt, dein Teamgefühl und deinen Stil. Ob für die Küche, den Servicebereich, Events oder als Geschenk – eine sauber veredelte Schürze macht den Unterschied.
Warum Schriften in Pfade umwandeln?
Wenn Schriften nicht in Pfade (Outlines) konvertiert sind, können auf anderen Systemen falsche Ersatzschriften verwendet werden, Zeichen verschoben oder abgeschnitten werden oder Sonderzeichen fehlen. Das Ergebnis: unerwartete Layoutveränderungen oder fehlerhafte Druck-/Stickvorlagen. Durch das Umwandeln werden Schriftzüge zu grafischen Kurven, die auf jedem System identisch dargestellt und verarbeitet werden können. Außerdem vermeiden wir so Lizenzprobleme, die beim Weitergeben von nicht lizenzierten Font‑Dateien auftreten können.
Was passiert, wenn Schriften fehlen oder nicht in Pfade umgewandelt sind?
- Schriftsubstitution: Das System ersetzt die fehlende Schrift durch eine ähnliche, oft aber unpassende Schriftart → Layoutverschiebungen, falsche Proportionen.
- Fehlende Glyphen: Sonderzeichen oder Ligaturen können fehlen oder falsch dargestellt werden.
- Produktionsfehler: Beim Druck oder bei der Bestickung entstehen unsaubere Kanten, falsch positionierte Elemente oder sogar unleserliche Ergebnisse.
- Zeitverlust: Nacharbeit, Korrekturschleifen und Verzögerungen in der Produktion.
Wie wir dir helfen
Wenn du uns deine Datei schickst, prüfen wir Lesbarkeit, Kanten, Kontrast und ob die Schriften in Pfade umgewandelt sind. Falls nötig, konvertieren wir die Schriften oder geben dir konkrete Hinweise, welche Dateien wir zusätzlich brauchen (z. B. Originalfonts, wenn die Umwandlung nicht möglich ist). Vor der Produktion erhältst du eine Freigabe mit klarer Empfehlung.
So bereitest du die Datei vor
- Bevorzugte Formate:
- Vektordateien: PDF, SVG, EPS, AI — ideal für Logos, Schriftzüge und einfache Vektor‑Grafiken. Vektordaten sind skalierbar und behalten jederzeit die Schärfe.
- Pixeldateien: PNG, JPG — nur für Fotos oder sehr komplexe Motive; bei Pixelbildern ist die Auflösung entscheidend.
- Fonts: Wandle alle Schriften in Pfade/Outlines um. Wenn das nicht möglich ist, liefere die verwendeten Font‑Dateien mit (nur wenn Lizenz und Weitergabe erlaubt sind) oder benenne die Schrift exakt.
- Auflösung (Pixeldateien): Mindestens 300 DPI in der finalen Druckgröße. Beispiel: Bei 10 cm Breite → ca. 1181 Pixel (10 cm = 3,937 Zoll; 3,937 × 300 = 1181 px).
- Transparenz & Ebenen: Transparenzen vor PDF/DRuckausgabe prüfen bzw. ggf. auflösen. Reduziere unnötige Ebenen und entferne Hilfslinien.
- Farbmodus: Für klassischen Druck: CMYK. Bei Digitaldruckverfahren kann RGB funktionieren, wir empfehlen jedoch CMYK oder die Angabe von Pantone‑Farben für genaue Farbwiedergabe. Wenn Pantone verwendet wird, teile die genaue Nummer mit.
- Beschnitt / Abstand: Achte bei randnahen Motiven auf Sicherheitsabstände; gib Beschnittzugaben an, falls nötig.
- Dateibenennung: Klar benennen (Projektname_Motiv_Version_Dateiformat).
Spezielle Hinweise für Bestickung vs. Druck
- Bestickung (Stick):
- Mindestschriftgröße: Für serifenlose, gut lesbare Schriften empfehlen wir eine Buchstabenhöhe von mindestens 8–10 mm (je nach Schriftart). Sehr feine Details werden bei der Bestickung nicht sauber abgebildet.
- Linienbreiten: Feine Linien unter ca. 1 mm führen oft zu Ausfransungen oder verlieren sich; vermeide sehr dünne Konturen.
- Flächen: Kleine Flächen und enge Detailstrukturen können beim Sticken „voll laufen“ → vereinfachen und gegebenenfalls Flächen vergrößern.
- Druck:
- Für Drucke gelten andere Mindestwerte: feine Linien bis 0,2–0,3 mm sind oft noch möglich, abhängig vom Verfahren. Drucke brauchen hingegen höhere Auflösung (300 DPI).
- Bei sehr feinen Linien oder Farbverläufen lieber Vektordaten verwenden oder die Datei entsprechend anpassen.
Häufige Fehler und wie du sie vermeidest
- Keine Pfade/Outlines: Umwandeln → keine Schriftsubstitution.
- Zu geringe Auflösung bei Pixelbildern → unscharfe Drucke.
- Falscher Farbmodus (RGB statt CMYK) → Farbabweichungen.
- Zu kleine Texte oder zu feine Linien für Stick → unleserliche Ergebnisse.
- Ungenannte oder nicht mitgelieferte Pantone‑Farben → Farbabweichungen.
Praktische Checkliste (was du uns schicken solltest)
- Vektor‑Original (PDF / SVG / EPS / AI) mit in Pfade umgewandelten Schriften.
- Alternativ hochaufgelöste PNG/JPG (300 DPI in der Endgröße) nur wenn kein Vektor möglich.
- Angabe der Endgröße des Motivs (Breite × Höhe).
- Hinweise zu Farbmodus / Pantone‑Nummern.
- Kurze Info, wo die Veredelung auf der Schürze sitzen soll (Position/Breite).
- Bei Stick: Wunschhöhe der Buchstaben bzw. Beispielgröße.
- Bei Unsicherheit: Sende die Quelldatei — wir prüfen und geben eine klare Empfehlung.
Weiterführende Links
- PDF als Druckdatei: Was muss enthalten sein?
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