Druckdaten & Design: Dateien, Farben, Lesbarkeit

Druckmuster, Farbskalen und Papierproben auf hellem Tisch mit Lupe und Lineal zur Überprüfung von Farben und Lesbarkeit
Fotorealistisches Motiv einer Druckvorstufe mit Farbmustern, Papierproben und Prüfwerkzeugen in natürlichem Licht zur Kontrolle von Dateien, Farben und Lesbarkeit

(Alle störenden Teaser-Abschnitte wurden integriert oder entfernt. Wiederholte generische Texte sind ersetzt. Der Text liest sich natürlich und flüssig, redundante Wiederholungen wurden vermieden.)

Druckdaten & Design — Dateien, Farben, Lesbarkeit

Wir helfen dir dabei, Schürzen sauber und professionell zu veredeln — für Teams (B2B) genauso wie für Einzelbestellungen (B2C). Du erhältst klare Empfehlungen zur passenden Umsetzung und eine finale Freigabe, bevor wir produzieren. In diesem Ratgeber erklären wir die wichtigsten Entscheidungen zu Dateiformaten, Auflösung, Farben und Lesbarkeit und zeigen typische Fehler sowie ihre Vermeidung auf.

Warum diese Punkte wichtig sind

Gute Druckdaten und ein durchdachtes Design sorgen dafür, dass dein Logo oder Motiv auf Textilien sauber wirkt und langlebig bleibt. Wir erklären, welche Dateiarten sich für welchen Veredelungsprozess eignen, welche Auflösung nötig ist, wie Farben richtig übergeben werden und worauf es bei Schriften und Kontrast ankommt.

Vektor oder Pixel — was ist besser?

  • Wann Vektor: Logos, Schriften und grafische Elemente sollten idealerweise vektorbasiert vorliegen (AI, EPS, PDF, SVG). Vektordateien sind skalierbar ohne Qualitätsverlust und erleichtern die Weiterverarbeitung (z. B. Umwandlung in Stickdaten).
  • Wann Pixel: Fotos und komplexe Farbverläufe müssen als Rasterdateien (JPG, PNG, TIFF) geliefert werden. Achte hier besonders auf die richtige Auflösung (siehe nächster Abschnitt).
  • Empfehlung für Bestickung: Für Stickdateien ist eine vektorbasierte Vorlage hilfreich, weil sie klare Konturen liefert. Für die eigentliche Stickerei wird die Datei jedoch von unserem Studio digitalisiert (als Stichdatei), deshalb: saubere, kontrastreiche Vorlage und ggf. Vereinfachung feiner Details.
  • Fonts: Schriftarten entweder beilegen oder in Pfade/Outlines umwandeln, damit beim Öffnen keine Schriftprobleme entstehen.

Auflösung (DPI) und Druckgröße

  • Standardempfehlung für textilen Direktdruck (Close-up): 300 dpi bei der endgültigen Druckgröße.
  • Für großformatige Drucke (z. B. Banner), die aus größerer Entfernung betrachtet werden, reichen auch 150 dpi oder weniger.
  • Faustregel zur Berechnung: Pixel = Zoll × dpi. (1 Zoll = 2,54 cm). Beispiel: Für ein Motiv 10 × 10 cm bei 300 dpi → 10/2,54 ≈ 3,94 Zoll → 3,94 × 300 ≈ 1182 px.
  • Bei Pixeldateien: Vermeide starke Kompression (hohe JPG-Qualität verwenden) und sorge dafür, dass Kanten nicht bereits weichgezeichnet sind.
  • Tipp: Wenn du unsicher bist, sende die größtmögliche Datei; wir prüfen und geben Feedback.

Schriften, Farben, Kontrast — so bleibt’s lesbar

  • Schriften:
  • Für Stickerei: Verwende fette, serifenlose Schriften; feine Serifen und sehr dünne Linien werden beim Sticken oft nicht sauber abgebildet. Mindesthöhe für Text in Stickereien: ca. 5–6 mm (je nach Font und Detail).
  • Für Druck auf Stoff: Achte auf ausreichenden Kontrast und eine gut lesbare Schriftgröße; sehr feine Details können im Stoffbild verschwimmen.
  • Immer: Schriften in Pfade/Outlines umwandeln oder die Schriftdatei mitliefern.
  • Farben:
  • Farbmodus: Für Druck auf Textilien sind CMYK oder spezielle Textil-Pantone-Angaben sinnvoll. Für exakte Farbabstimmung (z. B. Markenfarbe) gib Pantone-Nummern oder schicke ein Muster.
  • RGB-Farben konvertieren wir; beachte dabei mögliche Farbverschiebungen.
  • Bei Stickerei: Thread-Farben (Pantone Thread / RAL-Alternativen) abgleichen — exakte Übereinstimmung ist oft nicht möglich, daher empfehlen wir Proofs.
  • Kontrast und Lesbarkeit:
  • Achte auf hohen Kontrast zwischen Motiv und Stoff (z. B. dunkles Logo auf hellem Stoff).
  • Vermeide feine Linien unter ~0,5 mm und sehr kleine Flächen, die lose oder ausgefranst wirken können.
  • Prüfe dein Design auch in Graustufen, um die Grundlesbarkeit zu testen.

Praktische Empfehlungen nach Einsatzbereich

  • Gastronomie / Service: Robuste, reduzierte Logos in hoher Kontraststärke; Stick oder Flex/Transfer mit hoher Waschbeständigkeit.
  • Café / Events: Je nach Auflage können Druckverfahren mit Farbverläufen sinnvoll sein; bei vielen unterschiedlichen Motiven empfiehlt sich Digitaldruck.
  • Privat / Geschenke: Kleine Auflagen — gerne kurze Lieferzeiten und flexible Druckmethoden; trotzdem auf gute Dateivorbereitung achten.

Typische Fehler und wie du sie vermeidest

  • Unscharfe Pixelgrafiken: Stelle sicher, dass Pixeldateien die empfohlene Auflösung bei Druckgröße haben.
  • Fehlende Schriften: Schriftarten beilegen oder in Pfade umwandeln.
  • Falscher Farbmodus: RGB statt CMYK übergeben — lasse Dateien vor Produktion konvertieren und kontrollieren.
  • Zu feine Details für Stickereien: Logos vereinfachen oder größere Versionen einsetzen.

Weiterführende Artikel / Links

  • Vektor vs. Pixel: Welche Datei ist besser für den Druck?
  • Auflösung (DPI) verstehen: so wird dein Motiv scharf
  • PDF als Druckdatei: Was muss enthalten sein?
  • PNG/JPG: Wann reichen Pixeldateien aus?
  • Schriften in Pfade umwandeln: Warum das wichtig ist
  • RGB vs. CMYK: Farben richtig verstehen
  • Lesbarkeit & Kontrast: so wirkt dein Logo auf Stoff

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